Vorstellung Seat Exeo 2.0 TDI

Seat Exeo

Foto: UnitedPictures

20.02.2009 - Seat hat seine Modellpalette um sein erstes Mittelklassemodell, den Exeo, erweitert. Die sportliche Limousine basiert auf der Plattform des alten Audi A4. Damit eröffnet der spanische Hersteller markentreuen Kunden die Möglichkeit zum Aufstieg, ohne zu einem Fahrzeug eines anderen Herstellers greifen zu müssen. Die deutsche Markteinführung erfolgt im März 2009. Im Innenraum trifft man auf ein aufgeräumtes und sehr hochwertig anmutendes Ambiente. Die Instrumente sind übersichtlich angeordnet und erklären sich nahezu von selbst. Die Verarbeitung der hochwertig anmutenden Materialien ist gut und spiegelt den Premienanspruch wieder.

Seat Exeo

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Die Frontsitze bieten einen angenehmen Seitenhalt und nehmen auch längeren Strecken den Schrecken. Die Fondpassagiere finden ebenfalls gut ausgeformte Sitze und ausreichende Beinfreiheit vor. Auch das Gepäck der bis zu fünf Passagiere findet im Kofferraum gut seinen Platz.

Der neue Exeo startet mit drei Benzinern (75 kW / 102 PS bis 147 kW / 200 PS) sowie zwei Diesel-Direkteinspritzern mit serienmäßigem Partikelfilter (105 kW / 143 PS und 125 kW / 170 PS). Alle Motoren des in den Ausstattungsversionen „Reference“, „Style“ und „Sport“ angebotenen Modells erreichen die Grenzwerte der künftigen Euro-5-Abgasnorm.

Besonders im Front- und Heckbereich gibt sich das neue Topmodell der spanischen Volkswagen-Tochter als Seat zu erkennen. Zugleich wird die Wertigkeit des Exeos durch seine reduzierten Linien und kraftvollen Formen betont. Mit seinem großzügig dimensionierten Kühlergrill, den Markenlogos und den schlanken, weit in die Kotflügel gestreckten Doppelscheinwerfern greift es wesentliche Elemente des typischen „Arrow“-Designs der Spanier auf. In die Frontschürze wurden die Lüftungsgitter und Nebelscheinwerfern harmonisch integriert. Die Schulterlinie steigt sanft an. Die Außenspiegel befinden sich, wie bei allen neuen Seats, direkt an der vorderen Tür.

Seat Exeo

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Am Heck dominieren die in die zweigeteilten, in die Kofferraumklappe reichenden Rückleuchten das Erscheinungsbild der spanischen Limousine. Der Öffnungsmechanismus für den Kofferraum wurde mit dem Markenlogo verbunden. Zugleich weisen die beiden seitengetrennten Auspuffendrohre dezent auf das dynamische Potential der neuen Sportlimousine hin.

Der Kunde hat die Wahl zwischen 14 Karosseriefarben. Sie können frei mit jedem der angebotenen Interieur-Designs kombiniert werden. Hinzu kommt das für den Exeo Style serienmäßige Chrompaket, das unter anderem verchromte Zierleisten entlang der Seitenfenster sowie brillant-schwarz abgesetzte B- und C-Säulen umfasst (Exeo Sport: optional).

Das kleine Diesel-Aggregat im Exeo verrichtet gut seine Arbeit. Das Gas spricht gut an und ermöglicht durch sein Drehmoment auch das spontane Überholen, was durch das Sechsgang-Schaltgetriebe optimal unterstützt wird. Bei längeren Strecken hat man auch mit dem Seat das Gefühl, dass sich der Exeo, wie auf Schienen vorwärts bewegt. Serienmäßig fährt die Basisversion „Reference“ mit sieben Airbags, ABS, ESP mit Bremsassistent (HBA) und Traktions-Kontrollsystem (TCS), Reifendrucksensor, aktiven Kopfstützen vorn, 2-Zonen-Climatronic, Audiosystem mit MP3-Laufwerk, Zentralverriegelung mit Fernbedienung sowie elektrische Fensterheber vorn und hinten vor. Optional stehen darüber hinaus Features wie zusätzliche Seitenairbags hinten, moderne Info- und Entertainment-Systeme mit diversen elektronischen Schnittstellen (MP3, iPod, USB, Bluetooth), ein Schiebe-/Ausstell-Solardach, Bi-Xenon-Scheinwerfer mit Tag- und Kurvenlicht sowie unterschiedliche Leichtmetallrad-Angebote bis hin zur 18-Zoll-Felge zur Verfügung.

Der Exeo stellt eine echte Alternative im Premiumbereich der Mittelklasse dar. Mit seinem wertigen Auftreten kann er sich der Seat gut neben den anderen Limousinen des Volkswagen-Konzerns behaupten. (ar/nic) Von Nicole Schwerdtmann

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