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GME-Grand Cherokee

GME-Grand Cherokee

Foto: German Motors & Engineering

SPORTcars 08.06.2018 - Mit brutalen 710 PS und einem maximalen Drehmoment von 868 Nm lässt Jeep in diesen Wochen den Grand Cherokee Trackhawk auf unsere Straßen los. Damit klafft zwischen dem neuen Power-Champion der SUV-Klasse und dem „normalen“ Jeep Grand Cherokee SRT (468 PS / 624 Nm) sowohl in puncto Power als auch in Sachen Kaufpreis eine gewaltige Lücke. Diese füllen ab sofort die Spezialisten von German Motors & Engineering (GME) mit ihrer Kompressor-Variante des Grand Cherokee SRT.

GME-Grand Cherokee

Foto: German Motors & Engineering

GME-Grand Cherokee

Foto: German Motors & Engineering

In Kooperation mit den US-amerikanischen Performance-Spezialisten von Edelbrock entwickelte GME einen Kompressor-Kit mit TÜV-Teilegutachten. Bei moderaten 0,5 Bar Ladedruck entlockt dieser dem 6,4-Liter-V8 in Kombination mit einem optimierten Kraftstoff-Einspritzungssystem und einer überarbeiteten Motorsteuerungselektronik satte 620 PS und ein wuchtiges Drehmoment von 756 Nm. Damit liegt der Kraftzuwachs dank Zwangsbeatmung bei knapp 30 Prozent. Der Herzstück des GME-Grand Cherokee ist ein zwischen den Zylinderbänken platzierter Schraubenverdichter mit stolzen 2,65 Liter Kammervolumen. Dank des großen Volumens kann der Kompressor viel Ladedruck bei vergleichsweise geringen Drehzahlen erzeugen. Die damit verbundene geringere Luftreibung sorgt zudem für eine niedrigere Ladelufttemperatur und eine effizientere Aufladung. Perfektioniert wird diese Effizienz durch eine patentierte Triple-Core-Intercooler-Technology-Ladeluftkühlung. Ein thermostatgesteuerter Motorölkühler hält die Schmiermitteltemperaturen auch bei hoher Leistungsabfrage allzeit im grünen Bereich. Die Höchstgeschwindigkeit des Großkaliber-Geschosses beträgt mehr als 290 km/h.

GME-Grand Cherokee

Foto: German Motors & Engineering

Die im aufgeladenen Aggregat entstehenden Abgase werden über die eigens entwickelte GME-Sportabgasanlage abgeführt. Die zweiflutige Edelstahlanlage mit X-Pipe und Klappensteuerung wurde speziell auf den V8 des sportlichen SUV abgestimmt. Die 3-Zoll-Verrohrung, zwei Vor- und vier Nachschalldämpfer sorgen für einen dumpfen, voluminösen Sound, welcher den gewaltigen Hubraum des HEMI-Motors eindrucksvoll widerspiegelt. Die 114-Millimeter-Endrohre können wahlweise in Carbon oder poliert bestellt werden. Dank vorliegender EG-Genehmigung kann die GME-Abgasanlage auch in Deutschland problemlos an den SRT montiert werden.

GME-Grand Cherokee

Foto: German Motors & Engineering

Obwohl sie auch hauseigene Gewindefahrwerke im Programm haben, wählten die GME-Techniker für das hier abgebildete Fahrzeug eine „kleine aber feine“ Fahrwerksoptimierung: Die elektronisch einstellbaren OEM/Bilstein-Stoßdämpfer des Grand Cherokee SRT kombinierten sie mit eigenen Sportfedern, welche eine Tieferlegung von 15 Millimetern an der Vorder- und 30 an der Hinterachse herbeiführen. Die Fahrwerksanpassung lässt den Kompressor-SRT nicht nur optisch geduckt erscheinen lassen, sondern beschert ihm auch eine signifikant optimierte Straßenlage.

Die hauseigenen Schmiedefelgen im gewaltigen 11x22-Zoll-Format, welche mit Continental Sport Contact 6-Gummiwalzen in 295/35ZR22 bezogen wurden, runden die GME-Version perfekt ab. Alternativ sind auch „kleine“ 11x20-Zoll-Felgen verfügbar, welche sich mit der Serienbereifung des Grand Cherokee SRT kombinieren lassen. Optional bietet GME für den Jeep Grand Cherokee hauseigene Performance-Bremsanlagen mit bis zu 12 Kolben an, welche dann mit sechs Einzelbelägen kombiniert sind, sowie Bremsscheiben in Größen von bis zu 444x36 Millimetern.

Wem nun aufgefallen ist, dass der GME-Grand Cherokee in Sachen Leistung etwas hinter dem neuen Trackhawk zurückbleibt: Dies war beabsichtigt und geschah, um die Umbaukosten im überschaubaren Rahmen zu halten. So ist der 620 PS starke GME-Jeep als modifizierter Neuwagen schon ab 81.900 Euro zu haben. Mit allen hier abgebildeten Upgrades würde das gezeigte Fahrzeug mit 98.900 Euro zu Buche schlagen. Zum Vergleich: Trackhawks werden erst deutlich jenseits der 100.000 Euro-Schallmauer angeboten. Und: Für weniger „preissensible“ Kunden hat GME bereits eine noch größere Ausbaustufe des Jeep Grand Cherokee in der Pipeline. Die wird dann signifikant stärker ausfallen als der Trackhawk: 850 bis 1.000 PS sind avisiert!

Alle weiteren Facts sowie Preis- und Lieferinformationen gibt es direkt bei: GME German Motors & Engineering | Döbichauer Str. 5-7 | 04435 Schkeuditz | Tel.: 034205/426690 | Fax: 034205/426699 | E-Mail: info@gme-performance.com | www.gme-performance.com